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hieronyma Erfoud - A travel report by Christl
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Erfoud,  Morocco - flag Morocco -  Er Rachidia  This travel report is in German (deutsch)
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hieronyma's travel reports

Die Oase Erfoud, Hauptstadt des Tafilalet, Marokko

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Marokko bewahrt den traditionellen Charakter seiner berberischen, arabisch-islamischen, afrikanischen und schließlich europäischen Kultur, ein Land auf der Reise in die Moderne, fremd, faszinierend, aber erschreckend arm und rückständig.


Erfoud ist eine entspannte, freundliche Stadt, in der selbst verschleierte Frauen mit der Fremden reden. Der Souk offeriert das Lebensnotwendige, Obst und Gemüse sind frisch und gut. Vor den Restaurants sitzt man am Abend unter den Bäumen, genießt in aller Ruhe sein Essen. Die Stadt ist Ausgangspunkt für einen Ausflug in den Erg Chebbi zu den goldgelben Sanddünen der Sahara, die auch ohne Sonnenuntergang beeindrucken, weiträumig, leblos, - ungeheuer still. Dem urzeitlichren Meer von vor Jahrmillionen entreißen die Menschen heute seine Schätze, die Fossilien. In dieser Einöde liegt das Anwesen eines Geschäftsmannes: Mehrere Lehmhäuser, Wohnhaus, Wasserbasin, Ausstellungs- und Werkraum, ein Garten. Er präsentiert die glatt geschliffenen, schwarz-grau-weißen Fossilien, die das Bild der Fauna unserer Urzeit zeigen. In der Nähe hat ein Franzose eine Oase angelegt und baut ein Hotel mit großem Innenhof und Schwimmbad, die Steine macht er selbst wie die Menschen hier seit Hunderten von Jahren.

Favourite spots:
Eine Fahrt durch die Steinwüste führt zu einem kleinen Anwesen im Schutz eines Hügelzuges, mit allem versehen, was zum Leben nötig ist: Elektrizität, Wasser und ein kleiner Garten, der Wüste entrissen, von ihr mehr und mehr zurückgefordert. Die Menschen, die hier leben, zeigen sich nicht. Nicht immer sind die Frauen sichtbar, aber auch nicht immer verschleiert; stolz und selbstbewußt die Berberinnen, fröhlich die Wäscherinnen im Hohen Atlas, eifrig die in den Terassenfeldern der Thodra-Schlucht, ein Leben, bestimmt vom Rhythmus der Jahreszeiten, dem Kreislauf von Geburt und Tod, in den die Frauen in der Wüste eingeschlossen sind, die den Paltz ihrer Geburt nie verlassen und nicht verändern, auch nicht verändern wollen. - In einer Steinschleiferei in Erfoud verwandeln Männer unter erbärmlichen, gesundheitsschädigenden Bedingungen die Fossilien in die wunderbaren Gegenstände, die dem Touristen den Atem nehmen - und das Geld.

What's really great:
In die alte Kasbah aus dem 12. Jahrhundert in Rissani, die dem Staat gehört, ist man eingezogen, jedoch zahlt man keine Miete. Sie wird nicht renoviert und ist halb verfallen, aber die ursprüngliche Anlage ist noch erkennbar: Die hohe Umfassungsmauer mit der großen Eingangshalle mit den hohen Säule, die der Vetrteidigung diente, die eng stehenden Häuser mit den kleinen Innenhöfen, den alten Spitzbogenfenstern. Im Haus ist es kühl. Eine dunkelhäutige Familie hat eingeladen, die Mutter, drei Töchte, ein Sohn. Den Pfefferminztee serviert der Hausherr, die Plätzchen schmecken gut. Die Frauen sind nicht verschleiert, sind frei und selbstbewußt. Durch die Oase führt der Weg in die Stadt zu der neuen Kasbah aus dem 17. Jahrhundert. Die Straßen und Gänge mit den Abflußgräben in der Mitte sind eng, dunkel, unbeleuchtet. Wenn man in die Häuser hineinsehen kann, sieht man schöne, geflieste, blitzblanke Böden, Blumen, Helligkeit. Aber der Eindruck insgesamt ist bedrückend.

Sights:
Rissani: Es ist eng im Souk. Das Bild: Bettlerinnen, lästige Händler, großes, gleichförmiges, billges Angebot. - Eine Tuareg-Familie, Teppichhändler, Hotelbesitzer, empfängt mit Tee, einem Musikprogramm und einem Vortrag über Teppiche. Als Verkäufer sind sie unerbittlich.- Beeindruckend ist die Thodra-Schlucht, aber schöner ein Spaziergang in Richtung Thingir durch Felder, Palmen-und Olivenhaine, an blühenden Mandelbäumen vorbei durch kleine Gärten mit Zwiebeln und Dicke Bohnen bis zu dem Restaurant über dem Fluß. Unterwegs trifft man auf eine 150 Jahre alte jüdische Kasbah, die vor 60 Jahren verlassen wurde, aber heute wieder bewohnt ist, obwohl halb verfallen.

Other recommendations:
Nicht weit von Midelt in der Nähe von Miblaten liegt eine aufgelassene Mine für Fossilien und Mineralien. Die Franzosen hatten für die Bergleute Reihenhäuser gebaut, die z.T. heute noch bewohnt sind. Die Menschen bleiben, obwohl der Verkauf der Funde den Lebensunterhalt nicht mehr sichert. Es ist ihre Heimat. Die Familie arbeitet noch im Berg. Das Ehepaar hat 5 Kinder, die beiden Töchter um die 30 Jahre, noch nicht verheiratet, 2 Söhne, 15 und 17 Jahre, ein kleines Mädchen. Das Haus hat fünf Zimmer und einen Stall für zwei kleine schwarze Ziegen und ein paar Hühner. Kleine Beete hat's im Hof, um etwas Grünzeug zu ziehen. Der Vorraum hat eine kleine Pergola. Nach außen ist das Haus mit Blechwänden abgeschottet. Pfefferminztee, sehr süß, wird seviert und: Eine große Schüssel Hühnerfleisch mit Oliven, Pommes frites und dem üblichen Brot, als Nachtisch Nudeln mit Puderzucker und Obst.

Published on Thursday January 27th, 2005


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Sun, Jan 28 2007 - 03:04 PM rating by mrscanada

Danka ich bein wunderbar, (I hope I said that correctly)!

Sat, Jan 29 2005 - 04:24 AM rating by ravinderkumarsi

hii cristl.
i think ur report is not ment for us.hahaha
but u have written a lot of stuff into it.rating i am giving depending upon the previous ratings

Fri, Jan 28 2005 - 11:18 AM rating by rangutan

Faszinierend. Sehr gut beschrieben, da braucht man kein Bilder!

Thu, Jan 27 2005 - 05:06 PM rating by esfahani

Wiedermal ein freundliches "Danke" - für den Report.
(War auch schon da!!)
Grüsse aus Frankfurt, Ralph

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